Eigenbluttherapie

Eigenbluttherapie 2018-09-12T21:41:32+00:00

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie zur Behandlung von unterschiedlichen Erkrankungen.

Eine Eigenblutinjektion führt im Organismus zu einer Veränderung der Reaktionslage, was in einer Zunahme der Immunkörper im Blut seinen Ausdruck findet. Es kommt so zu einer Resistenzsteigerung des Gesamtorganismus, zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage, welches die Selbstheilungskräfte des Menschen günstig beeinflusst.

Unser Blut ist ein Transportmittel für verschiedene Stoffe, eine fundamentale Funktion hat hierbei der Sauerstoff, aber auch die Umverteilung von Nährstoffen, Elektrolyten, Vitaminen sowie für die Ausscheidung von Kohlendioxid, Stoffwechselabfallprodukten usw. .Gleichzeitig enthält unser Blut eine Vielzahl individueller Informationen, z.B. über vergangene und aktuelle Erkrankungen, vorhandene Resttoxine von überstandenen Infektionen, Stoffwechselablagerungen, aber auch ganz spezifische Antikörper, mitunter auch Bakterien. Verlässt das Blut die Gefäße, den funktionellen Raum, so kommt es zu Abwehrmaßnahmen. Wird nun Blut aus dem Gefäßsystem, das neben vielen Lebenswichtigen Bestandteilen auch Antigene, Toxine evtl. auch Bakterien enthält, entnommen und eine Injektion in den Muskel oder in das Unterhautgewebe als sogenannte Eigenbluttherapie injiziert, so tritt eine Reaktion der Abwehrstoffe ein und es kommt zu einer Immunstimulierung.

Bei der Durchführung gibt es mehrere Möglichkeiten der Immunstimulation. Es wird dem Patienten 2-5 ml Venenblut (bei Kindern genügen 1-2 Trpf. aus der Fingerbeere!) entnommen und dann unbehandelt oder homöopathisch zubereitet reinjiziert. Es besteht aber auch die Möglichkeit der oralen Therapie. Hierbei wird das gewonnene Blut in mehreren Schritten mit medizinischem Alkohol „verschüttelt“ und bis zur gewünschten Höhe potenziert. Letztere Methode ist gerade für Kindern und auch für Patienten mit Spritzenangst hervorragend geeignet.

Indikationen der Eigenblutbehandlung

  • vermindertes Allgemeinbefinden, physisch und psychisch
  • depressive Zustände, insbesondere während des Klimakteriums
  • Schlafstörungen
  • reduzierter Appetit
  • allgemeine Rekonvaleszenzförderung
  • chronische Schmerzzustände (analgetische Wirkung)
  • Nachlassen der Drüsentätigkeit
  • Entzündungen (antiphlogistische Wirkung)
  • Allergien
  • Infektanfälligkeit